Bei kleinen Unternehmen und den Unternehmen, die wir in unserer Region als Mittelstand bezeichnen, findet man vielfach und absolut überwiegend bankenorientierte, traditionelle Unternehmensfinanzierungen. Das ist natürlich grundsätzlich in Ordnung und über Jahrhunderte bewährt, dazu kommt, dass kreative Produkte auf Grund der Finanzregulatorik in Deutschland Schwierigkeiten haben, Fuß zu fassen. Dennoch sehe ich deutlich vor allem bei jungen Unternehmen und jungen Unternehmern eine allmähliche Veränderung hin zu Fintech-lösungen und eine Aufgeschlossenheit gegenüber technologieorientierten Finanzierungslösungen und Finanzdienstleistungen. Ganz offensichtlich wird dieses im Bereich „Payment“ bei Händlern; verstärkt mittlerweile auch im Bereich „Factoring“ oder „Einkaufsfinanzierungen“. Gerade die letztgenannten beiden Fintechs führen trotz der angeführten Entwicklung immer noch ein „Schattendasein“. Es kommt häufig vor, dass Unternehmer selbst mit den Begrifflichkeiten nichts oder wenig anfangen können. Dabei kann man mit diesen relativ einfachen Produkten tatsächlich deutlich verbesserte Finanzierungsverhältnisse im Unternehmen ohne großen Aufwand herstellen. Dabei stärken Verbesserungen nicht nur der Liquidität, führen zur Verbesserung der bilanziellen Werte, bis hin zu Verbesserungen im Rating bei Banken, Ratinggesellschaften und Wirtschaftsauskunfteien wie z.B. „Creditreform“.

Ich würde mich freuen, wenn ich Ihr Interesse hier geweckt hätte, Einzelprodukte des Fintechs will ich hier in loser Folge zukünftig vorstellen.